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Magnesium: Überdosierung ist möglich

Magnesium: Überdosierung ist möglich

Eine Magnesium-Überdosierung ist selten, aber möglich. Lesen Sie, welche Symptome zu viel Magnesium hervorruft.

Jeder Mensch muss genügend Magnesium über die Nahrung aufnehmen, um einem Magnesiummangel vorzubeugen. Es gibt viele pflanzliche und tierische Lebensmittel, die reichlich Magnesium enthalten, zum Beispiel Nüsse, Samen, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Lesen Sie, wofür der Körper Magnesium benötigt, ob eine Überdosierung von Magnesium möglich ist und ob zu viel Magnesium schädlich ist. Erfahren Sie außerdem, welche Symptome zu viel Magnesium im Körper hervorrufen kann.

Top 5 Magnesiumreiche Lebensmittel

Nüsse, Hülsenfrüchte und Samen

Nüsse, Hülsenfrüchte und Samen

Dunkle Schokolade, Kakao

Dunkle Schokolade, Kakao

Vollkornprodukte

Vollkornprodukte

Grünes Gemüse

Grünes Gemüse

Tierische Produkte (Fleisch, Fisch & Co.)

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Dafür braucht der Körper Magnesium

Der Körper benötigt täglich ausreichende Mengen an Magnesium, um den störungsfreien Ablauf unzähliger Stoffwechselprozesse sicherzustellen. Das Mineral ist unabdingbar für den Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel. Magnesium ist ein wesentlicher Cofaktor von mehr als 300 Enzymen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) berichtet. Diese kleinen „Biokatalysatoren“ beschleunigen Stoffwechselvorgänge im Körper. Magnesium hat vielfältige Aufgaben im Organismus:

  • Es ist am Aufbau und der Stabilisierung der Erbsubstanz, der DNA, beteiligt.
  • Es beeinflusst den Transport anderer Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Natrium.
  • Es steuert die Kommunikation zwischen der Muskulatur und den Nervenzellen. Das betrifft zum Beispiel die Atemmuskulatur, den Herzrhythmus oder den Blutdruck.
  • Es ist für die Knochengesundheit unentbehrlich. Das Mineral aktiviert zum Beispiel das Wachstum und die Vermehrung von knochenbildenden Zellen.

Im Vergleich zu anderen Mineralien kommt Magnesium in größeren Mengen im menschlichen Organismus vor. Der größte Teil des Mineralstoffs befindet sich in den Zellen von Knochen, Muskeln und anderen Weichteilen.

Überdosierung: Zu viel Magnesium kann schädlich sein

Viele fragen sich, ob zu viel Magnesium schädlich ist. Es kommt darauf an. Eine hohe Zufuhr von Magnesium aus Lebensmitteln wirkt sich bei gesunden Menschen nicht negativ aus, denn überschüssiges Magnesium scheidet der gesunde Körper über die Nieren und den Urin wieder aus. Die Niere kann ihre Ausscheidung um fast 100 % erhöhen, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). So führt eine erhöhte Magnesiumzufuhr über die Ernährung in der Regel nicht zu einer Überdosierung im Körper. Der medizinische Begriff dafür ist „Hypermagnesiämie“.

Es gibt allerdings einige Faktoren, die zu einer Überdosierung und krankheitsbedingt erhöhten Magnesiumwerten führen können. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Einnahme von großen Mengen an Nahrungsergänzungsmitteln, die Magnesium enthalten: Beachten Sie immer die Herstellerangaben auf der Packung zur Menge und zu den Einnahmeempfehlungen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät, nicht mehr als 250 Milligramm Magnesium pro Tag zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen.
  • verminderte Magnesiumausscheidung über die Nieren, etwa bei einer Nierenerkrankung wie der Niereninsuffizienz
  • übermäßige Magnesiumzufuhr über Medikamente, etwa Abführmittel oder Antazida (Arzneien, die die Magensäureproduktion hemmen)

Zu viel Magnesium: Symptome

Das erste Anzeichen für eine Überdosierung an Magnesium kann Durchfall sein. Allerdings muss hier noch nicht unbedingt tatsächlich eine Überdosierung vorliegen. Darüber hinaus kann sich zu viel Magnesium in weiteren Symptomen äußern, zum Beispiel:

  • Übelkeit, Erbrechen
  • Hautrötung
  • Symptome, die die Muskeln und Nerven betreffen, zum Beispiel Muskelschwäche und abgeschwächte Muskelreflexe
  • Herz-Kreislauf-Symptome, etwa ein Absinken des Blutdrucks, verlangsamter Herzschlag und Schläfrigkeit

Wie viel Magnesium pro Tag?

Der Körper kann Magnesium – wie auch alle anderen Mineralstoffe – nicht selbst herstellen. Daher muss jeder Mensch das Mineral täglich in ausreichenden Mengen mit der Nahrung aufnehmen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät, nicht mehr als 250 Milligramm Magnesium pro Tag zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen. Außerdem wird empfohlen, die Tagesdosis auf mindestens zwei Einnahmen zu verteilen. Die Verbraucherzentrale ermittelte anhand einer Stichprobe, dass viele Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium aus der Drogerie überdosiert sind. 57 % waren es im Jahr 2020; im Vergleich dazu 64 % im Jahr 2016. Die Folgen dieser Überdosierung können Nebenwirkungen wie Durchfall sein, warnt das BfR. Ein wohldosiertes Magnesiumpräparat ist das Arzneimittel magnerot® CLASSIC N.

Magnesium steckt in vielen pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln, allerdings in verschiedenen Mengen. Magnesiumreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Nüsse, Kerne, Samen, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Fisch und Meeresfrüchte sowie Fleischsorten wie Geflügel. Zudem liefert auch magnesiumreiches Mineralwasser das Spurenelement.

Magnesiumtabletten bei Magnesiummangel

Manchmal lässt sich der tägliche Magnesiumbedarf nicht allein über die Ernährung decken. Neben der selteneren Überdosierung von Magnesium gibt es den häufigeren Magnesiummangel. Er kann verschiedene Ursachen haben, etwa Magen-Darm-Erkrankungen, Nierenkrankheiten, regelmäßiger Alkoholgenuss oder die Einnahme einiger Medikamente (bestimmte Blutdrucksenker oder Magensäure-Blocker). Beispiele für solche Arzneien sind entwässernde Mittel (Diuretika), manche Antibiotika oder orale Verhütungsmittel. Zwei Mechanismen sind dabei am Werk: Entweder kann der Körper nicht genügend Magnesium aufnehmen oder er scheidet das Magnesium vermehrt über den Urin aus.

Achten Sie daher immer gut auf Ihren Magnesiumhaushalt. Einer Unterversorgung mit dem Mineral können Sie mit Magnesiumtabletten entgegensteuern, zum Beispiel mit magnerot® CLASSIC N. Das rezeptfreie Präparat aus der Apotheke enthält hochwertiges organisches Magnesiumorotat, das der Körper gut aufnehmen und verwerten kann. Die Tabletten setzen den Wirkstoff rasch frei, sind individuell dosierbar und eignen sich gut zur längerfristigen Einnahme.

Wie gut der Körper das Magnesium aufnehmen kann, hängt wesentlich von der Magnesiumverbindung ab. Das ergab eine aktuelle Studie, bei der in einem Simulationsmodell des Magen-Darm-Trakts erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Magnesiumpräparaten festgestellt wurden. Besonders Magnesiumorotat erzielte gute Ergebnisse.

Thumbs up

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magnerot ®  CLASSIC N Wirkungsvoll und sanft
  • Zur Behandlung von Muskel- und Wadenkrämpfen bei Magnesiummangel: entspannt und unterstützt den Muskel
  • Zur Prävention eines Magnesiummangels bei erhöhtem Bedarf
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  • Gut verfügbar dank der organischen Magnesiumverbindung
  • Zur täglichen Anwendung bei Magnesiummangel
  • Gut verträglich – zur Langzeiteinnahme geeignet
  • Ist frei von Gluten und Gelatine
  • 1 Blancquaert L, Vervaet C, Derave W. Nutrients. 2019;11(7): 1663. * aus Labor-Freisetzungstest
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Quellen:
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). URL: https://www.dge.de/wissenschaft/faqs/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-magnesium/ (letzter Abruf 04.09.2023)
  • Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs. URL: https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/info/vitamine-mineralstoffe/mengenelemente/magnesium (letzter Abruf 04.09.2023)
  • DocCheck. URL: https://flexikon.doccheck.com/de/Hypermagnesi%C3%A4mie (letzter Abruf 04.09.2023)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). URL: https://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2017/50/bfr_bewertet_tageshoechstmenge_fuer_magnesium_in_nahrungsergaenzungsmitteln-202880.html (letzter Abruf 21.09.2023)
  • Wagner H., Hypermagnesiämie. URL: https://eref.thieme.de/ebooks/cs_10119933#/ebook_cs_10119933_cs4970 (letzter Abruf 04.09.2023)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). URL: https://www.bfr.bund.de/cm/343/hoechstmengenvorschlaege-fuer-magnesium-in-lebensmitteln-inklusive-nahrungsergaenzungsmitteln.pdf (letzter Abruf 04.09.2023)
  • Verbraucherzentrale. URL: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/projekt-klartext-nem/marktcheck-magnesiumhaltige-nahrungsergaenzungsmittel-oft-ueberdosiert-13398 (letzter Abruf 04.09.2023)
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  • 8 Blancquaert L, Vervaet C, Derave W. Nutrients. 2019;11(7): 1663. * aus Labor-Freisetzungstest
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