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Lästiges Augenzucken – das können Sie dagegen tun

Lästiges Augenzucken – das können Sie dagegen tun

Ein zuckendes Augenlid stört, ist aber meist harmlos. Die Ursache für Muskel- und Augenzucken kann Magnesiummangel sein.

Andere Menschen bemerken es oft kaum – doch für Betroffene fühlt es sich höchst unangenehm an: Das Augenlid zuckt. Meist ist von dem Augenzucken nur eine Seite betroffen. Das Lidzucken kommt plötzlich und verschwindet dann wieder. Manchmal passiert es mehrfach hintereinander, über Tage hinweg – dann wieder tritt es nur einmal kurz auf. Dabei können sowohl das Oberlid als auch das Unterlid zucken. In der Fachmedizin werden diese ungewollten Muskelzuckungen als „Faszikulation“ bezeichnet. Sie können an verschiedenen Körperteilen auftreten – neben den Lidern können auch der Zungenmuskel, die Arme und die Beine betroffen sein.

Mein Augenlid zuckt – was sind die Ursachen?

Muskeln bestehen aus mehreren hundert sehr feinen Fasern aus Eiweiß. Sie sind gebündelt und umhüllt von Bindegewebe – ähnlich wie Kabel in einer Leitung. Sendet das Gehirn einen Reiz zur Muskelbewegung aus, so ziehen sich normalerweise alle Fasern eines Muskels gemeinsam zusammen. Bei einer ungewollten Muskelzuckung funktioniert diese Reaktion nicht einheitlich: Einzelne Muskelbündel bewegen sich anders als die umliegenden. Dadurch entsteht eine ungewollte und nicht zielgerichtete Muskelbewegung.

Welche Krankheit verursacht Augenzucken?

Glücklicherweise liegt dem Augenzucken in den allermeisten Fällen keine schlimme Krankheit zugrunde. In der Regel ist einfach Stress der Auslöser: Der Alltag ist zu hektisch, zu viele Dinge sollen möglichst schnell erledigt werden, zu viele Menschen wollen etwas von Ihnen. Das wirkt sich dann auf Ihre Muskeltätigkeit aus. Allerdings tritt bei sehr kurz- oder weitsichtigen Menschen und solchen mit Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit ein Augenzucken leichter auf. Häufiges Lidzucken könnte auch ein Zeichen für Stoffwechselerkrankungen oder eine Schilddrüsenüberfunktion sein. Bei neurologischen Krankheiten oder Multiple Sklerose kann es ebenfalls verstärkt passieren, dass sich die Muskeln nicht einheitlich zusammenziehen. Hält das Augenzucken über einen längeren Zeitraum hinweg unvermindert an, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Welcher Mangel liegt bei Lidzucken vor?

Eine der wichtigsten Ursachen für ein ungewolltes Zucken des Augenlids ist ein Mangel an Magnesium. Ein Magnesiummangel ist ziemlich häufig – rund ein Viertel aller Männer und ein Drittel aller Frauen in Deutschland nehmen über die Nahrung zu wenig Magnesium zu sich. Das gilt vor allem für bestimmte Risikogruppen. Da Magnesium sehr wichtig für viele Teile des Stoffwechsels ist, kann sich ein Mangel sehr unterschiedlich auswirken. Typisch ist dabei eine Übererregbarkeit der Muskeln, was zu ungewollten Muskelbewegungen und damit zum Zucken des Lids führen kann. Daneben sind auch isolierte Krämpfe möglich.

Was begünstigt ein Muskel- oder Augenlidzucken?

Neben Magnesiummangel gibt es einige weitere Faktoren, die ein zuckendes Augenlid oder sonstige zuckende Muskeln auslösen können:

  • Bildschirmarbeit: Das lange Starren auf einen Bildschirm – Laptop, Handy oder Tablet – strengt die Augen sehr an. Oft vergessen wir dabei, zu blinzeln. Dadurch werden die Augen trocken. Unsere Augen benötigen jedoch einen Tränenfilm. Werden sie zu trocken, kann sich das durch ein Augenzucken äußern.
  • Kaffee und Alkohol: Wer tagsüber becherweise Kaffee trinkt und sich abends mit viel Bier, Wein oder Schnaps entspannt, hat ein höheres Risiko für zuckende Augenlider. Schließlich sind beides Nervengifte. Und Kaffee erhöht als anregendes Getränk auch die Muskelspannung.
  • Rauchen: Der Konsum von Nikotin hemmt die Durchblutung. Außerdem ist auch Nikotin ein Nervengift und der Rauch reizt die Augen. Wer viel raucht, wird deshalb schneller ein Opfer von Augenzucken.
  • Kummer und Sorgen: Psychische Probleme und Stress wirken sich stark auf unseren Körper aus. Stresshormone in unserem Körper können die Nerven reizen. Dann senden sie Impulse, die eigentlich gar nicht nötig wären – und beispielsweise ein Muskelzucken auslösen können.
  • Schlafmangel: Wer müde ist, dem tränen oder jucken die Augen, sie fallen zu – und sie können auch einfach aus Überanstrengung zucken.
  • Zugluft: Stetiger Luftzug – etwa durch ein geöffnetes Fenster, eine undichte Tür oder während eines stürmischen Spaziergangs – reizt die Nerven rund um die Augen. Sie reagieren mit ungewollten Bewegungen.
  • Falsch vermessene Brille: Stimmt etwas mit der Brille nicht und die Stärke der Gläser passt nicht zur Sehstärke der Augen, sind die Augen schnell überlastet. Das kann Lidzucken auslösen.
  • Sportliche Überlastung: Bewegung ist natürlich gut. Wer sich jedoch übermäßig verausgabt, stresst auch seine Augen. Eine Folge kann Augenzucken sein.

Was tun gegen Lidzucken?

Wenn das Lidzucken nicht durch die oben genannten Faktoren verursacht wurde, kann ein Magnesiummangel der Auslöser sein. Die Zufuhr von Magnesium kann bei Lidzucken helfen. Da es mit Lebensmitteln etwas dauert, bis sehr stark gesunkene Magnesiumvorräte im Körper wieder aufgefüllt sind, empfiehlt sich die Einnahme von Magnesiumtabletten. Gleichzeitig ist es sinnvoll, jede Form von Stress zu reduzieren. Dabei hilft beispielsweise:

  • Bewegung, etwa Spaziergänge, Rad fahren, Gymnastik in einer Gruppe oder Training im Sportverein
  • gezielt Pausen im Alltag einplanen und nach dem persönlichen Bedürfnis gestalten
  • Möglichst wenig auf Bildschirme gucken. Wenn sich das nicht vermeiden lässt, hilft es, regelmäßig zwischendurch aus dem Fenster in die Ferne zu schauen und zu blinzeln.
  • Alkohol, Kaffee und Nikotin nur in kleinen Mengen konsumieren
  • regelmäßig und ausreichend schlafen
  • Entspannungstechniken, etwa Autogenes Training und Atemübungen, sind oft effektiv, um Stress zu bewältigen, und helfen dadurch bei Augenzucken.

Mit diesen Methoden lässt sich das Augenzucken in den meisten Fällen zügig beheben. Sollte das Lid trotz der Einnahme von Magnesium und Entspannung weiter zucken, sollte eine Ärztin oder ein Arzt die Ursachen abklären.

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Quellen:
  • Pschyrembel: Faszikulation. Online-Information. URL: https://www.pschyrembel.de/Faszikulation/K07L2/doc/ (Stand 4/2016, letzter Abruf 04.09.2023)
  • Dr. Michael Stingl: Muskelzucken. Online-Information. Stand 23. Juni 2019. URL: http://www.neurostingl.at/2019/06/23/muskelzucken/ (letzter Abruf 04.09.2023)
  • Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs: Die Muskeln. Online-Information. URL: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/koerper/bewegungsapparat/muskel (letzter Abruf 04.09.2023)
  • dpv – Deutscher Patienten Verlag GmbH: Unkontrolliertes Muskelzucken – Faszikulationssyndrom oder Tic?; Online-Information. URL: https://dp-verlag.de/unkontrolliertes-muskelzucken-faszikulationssyndrom-oder-tic/ (letzter Abruf 04.09.2023)
  • Augenärzte Bern: Lidzucken. Online-Information. URL: https://www.augenaerzte-bern.ch/lidzucken/ (Stand 23.9.2020, letzter Abruf 04.09.2023)
  • Gesellschaft für Magnesium-Forschung: Magnesium: Indikationen zur Diagnostik und Therapie in der Humanmedizin. Online-Information. URL: https://www.magnesium-ges.de/pdfs/Empfehlungen_Mg-Diagnostik_und_Therapie.pdf (letzter Abruf 04.09.2023)
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