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Wadenkrampf – was tun?

Wadenkrampf – was tun?

Was hilft bei einem Wadenkrampf? Dehnen oder massieren? Wie Sie bei Krämpfen in den Beinen am besten vorgehen.

Muskel- und Wadenkrämpfe treten häufig ohne erkennbare Ursache auf. Meist sind die Muskeln der Wade oder des Fußgewölbes betroffen. Wir haben Wadenkrämpfe nicht nur, wenn wir Sport machen, sondern auch in Ruhephasen oder nachts, wenn wir schlafen. Im Alter nehmen Wadenkrämpfe zu, vor allem dann, wenn die Wadenmuskeln verkürzt sind. Lesen Sie hier die besten Tipps zur Frage: Was tun bei Wadenkrämpfen?

Was hilft gegen Krämpfe?

Das Erste, was Sie bei einem Wadenkrampf tun können, ist, die verkrampfte Muskulatur zu dehnen. Manchmal hilft es auch, den muskulären Gegenspieler (= Antagonisten) anzuspannen.

Schmerzhafte Wadenkrämpfe können sehr belasten. Doch was hilft nachhaltig gegen Wadenkrampf? Und wie kann ich Muskelkrämpfen dauerhaft vorbeugen? Wir haben für Sie die besten Selbsthilfe-Tipps zusammengestellt.

Tipps bei Wadenkrämpfen

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Tipp 1: Bei Krämpfen in den Beinen hilft Dehnen

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Tipp 1: Bei Krämpfen in den Beinen hilft Dehnen

Ein Krampf im Bein ist sehr schmerzhaft. Kein Wunder: Der Muskel zieht sich extrem zusammen und fühlt sich steinhart an. Doch was hilft gegen Krämpfe? Meist entspannt sich der Muskel nach wenigen Sekunden wieder. Das lässt sich aber in der Regel beschleunigen, indem Sie den Muskel sanft dehnen. Drücken Sie dazu die Ferse nach unten und ziehen Sie die Zehen mit der Hand in Richtung Ihres Oberkörpers. Auf diese Weise löst sich der Krampf in der Regel schnell. Es kann auch helfen, mit dem Daumen auf die betroffene Stelle zu drücken oder den Muskel sanft zu massieren.

Gesundheitstipp: Verkürzte Muskeln verkrampfen schneller. Muskeln verkürzen sich vor allem durch Bewegungsmangel, einseitiges Krafttraining und das häufige Tragen von hochhackigen Schuhen. Tägliche Dehnübungen helfen, Muskelkrämpfen vorzubeugen. Denn sie halten unsere Muskeln geschmeidig.

Tipp 2: Was tun gegen Krämpfe? Behalten Sie Ihren Mineralstoffhaushalt im Blick

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Tipp 2: Was tun gegen Krämpfe? Behalten Sie Ihren Mineralstoffhaushalt im Blick

Neben Bewegungsmangel und einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr zählt auch ein Mineralstoffmangel zu den möglichen Ursachen von Wadenkrämpfen. Vor allem wenn Magnesium fehlt, kommt es häufig zu Muskelkrämpfen – denn das Muskelmineral ist als Gegenspieler von Calcium dafür verantwortlich, dass angespannte Muskeln sich wieder entspannen können. Eine magnesiumreiche Ernährung ist daher ratsam. Zu den magnesiumreichen Lebensmitteln zählen zum Beispiel Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte, Vollkorn- und Milchprodukte sowie grünes Blattgemüse. Manchmal reicht das aber nicht aus, um einen Magnesiummangel zu beheben. Dann kann magnerot® CLASSIC N den Magnesiummangel als Ursache für Muskel- und Wadenkrämpfe beheben und somit den Krämpfen entgegenwirken.

Mehr zum Thema: Magnesiummangel erkennen und richtig behandeln

Tipp 3: Krämpfe in den Beinen: Gönnen Sie sich eine Massage und Wärme

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Tipp 3: Krämpfe in den Beinen: Gönnen Sie sich eine Massage und Wärme

Sie haben einen Muskelkrampf? Bei akuten Krämpfen kann es helfen, den betroffenen Muskel sanft zu massieren. Das entspannt und regt die Durchblutung an. Warme Umschläge sind ebenfalls oft angenehm und können dazu beitragen, dass sich der Muskel entspannt. Bei Krämpfen in den Beinen, Waden oder Füßen gilt zudem: Auch wenn Sie sich am liebsten kein Stück bewegen würden, sollten Sie möglichst etwas umhergehen, denn auch das kann dazu beitragen, dass sich der Krampf schneller löst. Bei nächtlichen Wadenkrämpfen kann es hilfreich sein, die Beine warmzuhalten. Versuchen Sie es doch einmal mit Kuschelsocken und einer langen Schlafanzughose.

Tipp 4: Wadenkrampf: Probieren Sie Wechselduschen

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Tipp 4: Wadenkrampf: Probieren Sie Wechselduschen

Ein wirkungsvolles Mittel gegen Muskelkrämpfe und zur Prävention ist eine kurze Wechseldusche. Der Wechsel von warm und kalt kann entkrampfen und trainiert gleichzeitig die Venen. Einfach die betroffenen Gliedmaßen im Wechsel mit warmem und kaltem Wasser abduschen. Bei reinen "Kaltduschern" wird die Wirkung noch verstärkt. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den Wechselduschen, nur dass das Wasser die ganze Zeit kalt bleibt. Wenn Sie den gesamten Körper duschen möchten, dann beginnen Sie mit dem rechten Arm und arbeiten Sie sich Seite für Seite den Körper hinunter.

Tipp 5: Muskelkrämpfe: Konsultieren Sie im Zweifel Ihren Arzt

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Tipp 5: Muskelkrämpfe: Konsultieren Sie im Zweifel Ihren Arzt

In den meisten Fällen sind Muskelkrämpfe zwar schmerzhaft, aber völlig harmlos. In seltenen Fällen können jedoch auch Nervenstörungen oder Muskelerkrankungen die Krämpfe verursachen. Diese sollten möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden. Sprechen Sie daher besser mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie sich unsicher sind. Warnzeichen sind zum Beispiel sehr häufig auftretende Krämpfe oder Begleitsymptome wie Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Lähmungen. Auch wenn Krämpfe plötzlich an anderen, ungewohnten Körperstellen auftreten oder sehr lange anhalten und sich nicht lösen lassen, ist ein Arztbesuch ratsam.

Noch mehr Tipps und Informationen zum Thema „Wadenkrampf – was tun?“ finden Sie hier.

Wie kann ich einem Wadenkrampf vorbeugen?

Eine wichtige Maßnahme, um Krämpfen vorzubeugen, ist viel trinken. Schließlich besteht unser Körper bis zu zwei Drittel aus Wasser. Am Tag scheiden wir im Schnitt zwischen 2 und 3 Liter aus. Über den Stuhl und den Urin allein sind es rund 1,5 Liter. Zusätzlich verliert unser Körper über das Schwitzen und Atmen weitere Flüssigkeit. Und die sollten wir im Laufe des Tages über das Trinken und die Ernährung wieder aufnehmen. Der Flüssigkeitsbedarf erhöht sich, wenn es heiß ist, wir Sport machen oder uns anderweitig anstrengen. Sportmediziner raten, ab einer Stunde Sport bewusst auf die Trinkmenge zu achten. Auch wenn wir Durchfall haben, erbrechen oder an einer entzündlichen Darmerkrankung leiden, gehen schnell viel Flüssigkeit und Elektrolyte (= im Blut gelöste Salze) verloren.

Tabelle: Wie viel trinken pro Tag?

AlterFlüssigkeitsmenge je nach Aktivität
1-4 Jahre800 Milliliter
5-6 Jahre900 Milliliter bis 1 Liter
7-9 Jahre900 Milliliter bis 1,1 Liter
10-13 Jahre1 Liter bis 1,4 Liter
14-18 Jahre1,5 Liter bis 2 Liter
18 + Jahre2 Liter plus

Hilft Magnesium gegen Krämpfe?

Aufgrund des günstigen Nebenwirkungsprofils spricht nichts dagegen, bei Krämpfen Magnesium einzunehmen. Auch bei Muskelkrämpfen in der Schwangerschaft kann Magnesium helfen. Magnesium trägt dazu bei, dass sich die Muskeln nach Belastung und Kraftanstrengung wieder entspannen. Fehlt uns das Muskelmineral, kann es zu einem Überschuss des für die Muskelanspannung verantwortlichen Calciums kommen. Die Folge: Wir bekommen schneller einen Krampf. Besonders gut aufgenommen werden organische Magnesiumsalze wie zum Beispiel Magnesiumorotat in magnerot® CLASSIC N. Chinin soll laut Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) erst in zweiter Linie wegen der (seltenen) schweren Nebenwirkungen verschrieben werden.

Lesen Sie hier: Magnesium: Alles über das lebenswichtige Mineral

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  • Gut verfügbar dank der organischen Magnesiumverbindung
  • Zur täglichen Anwendung bei Magnesiummangel
  • Gut verträglich – zur Langzeiteinnahme geeignet
  • Ist frei von Gluten und Gelatine
  • 1 Blancquaert L, Vervaet C, Derave W. Nutrients. 2019;11(7): 1663. * aus Labor-Freisetzungstest
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Quellen:
  • Gröber et. al.: Magnesium in Prevention and Therapy. In: Nutrients 7/2015, S. ‍8199-8226.
  • Vormann: Magnesium – ein bedeutender Mineralstoff für Prävention und Therapie. In: Ernährungs-Umschau 12/2008, S. ‍726-731. URL:https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/hormon-und-stoffwechselerkrankungen/wasserhaushalt/wasser-im-k%C3%B6rper
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. -Referenzwert Wasser. URL: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/wasser/ (letzter Abruf 09.10.2023)
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  • 4 Blancquaert L, Vervaet C, Derave W. Nutrients. 2019;11(7): 1663. * aus Labor-Freisetzungstest
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