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Magnesiummangel erkennen und richtig behandeln

Magnesiummangel erkennen und richtig behandeln

Magnesiummangel kann Ihre Gesundheit gefährden. So können Sie dafür sorgen, dass Ihr Körper genug Magnesium bekommt.

Unser Körper braucht Magnesium. Der Mineralstoff hat zahlreiche wichtige Aufgaben im Organismus. Ein Mangel geht oft mit Symptomen wie Muskel- und Wadenkrämpfen einher. Da unser Körper Magnesium nicht selbst bilden kann, müssen wir es über die Nahrung aufnehmen. Das gelingt nicht immer in ausreichendem Ausmaß. Es gibt verschiedene Ursachen für einen Magnesiummangel. Hier erfahren Sie, wie sich ein Mangel des Mineralstoffs bemerkbar macht und wie Sie ihn beheben und ihm vorbeugen.

Was ist Magnesiummangel?

Unter einem Magnesiummangel (Fachbegriff: Hypomagnesiämie) wird in der Medizin eine verminderte Konzentration von Magnesium im Blut verstanden. Ein Mangel kann ohne Symptome bleiben, aber auch viele verschiedene Beschwerden verursachen. Mit Hilfe eines hochwertigen Arzneimittels zum Ausgleich des Magnesiumspiegels können Sie einen Mangel in der Regel ausgleichen.

Wie gut sind die Menschen in Deutschland mit Magnesium versorgt?

Laut Nationaler Verzehrsstudie (NVS II) liegt die mittlere Zufuhr von Magnesium bei Männern bei 432 Milligramm und bei Frauen bei 361 Milligramm pro Tag. Das entspricht ungefähr den empfohlenen Schätzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) (350 mg/Tag für Männer und 300 mg/Tag für Frauen). Allerdings sind diese Durchschnittswerte nur bedingt aussagekräftig. Fakt ist: In Deutschland erreichen 26 % der Männer und 29 % der Frauen nicht ihre täglich empfohlene Magnesiumdosis.

Was sind die Ursachen für einen Magnesiummangel?

Magnesiummangel: Die Ursachen im Überblick

In der Regel haben gesunde Menschen, die sich abwechslungsreich ernähren, keine Probleme, ihren täglichen Magnesiumbedarf zu decken. Doch wenn wir nicht aufpassen, können wir trotzdem an einem Mangel leiden. Ein Magnesiummangel entsteht in der Regel, wenn wir zu wenig Magnesium über die Nahrung aufnehmen. Aber es gibt noch weitere Ursachen, die dazu führen können, dass unser Magnesiumhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Ein Magnesiummangel kann beispielsweise entstehen, wenn

  • der Magnesiumbedarf erhöht ist – zum Beispiel bei Stress, in der Schwangerschaft und Stillzeit,
  • wir vermehrt Magnesium ausscheiden – zum Beispiel beim Sport oder bei schwerer körperlicher Anstrengung,
  • wir über einen längeren Zeitraum Durchfall haben oder erbrechen,
  • wir zu wenig essen (trifft häufig ältere Menschen),
  • wir uns einseitig ernähren – zum Beispiel mit viel Produkten aus Weißmehl und mit viel Pizza und Fast Food,
  • wir eine Diät durchführen,
  • wir zu viel Alkohol trinken
  • und wenn wir bestimmte Arzneimittel (z. B. Blutdrucksenker) einnehmen.

Magnesiummangel durch Medikamente

Einige Arzneimittel können den Magnesiumhaushalt beeinträchtigen. Hierzu zählen unter anderem folgende Medikamente:

  • Mittel gegen Sodbrennen (sog. Protonenpumpenhemmer)
  • Medikamente gegen Osteoporose (sog. Bisphosphonate)
  • Entwässerungstabletten (sog. Diuretika)
  • Antibiotika
  • orale Kontrazeptiva (Pille)
  • Blutdrucksenker

Sekundärer Magnesiummangel wegen bestimmter Grunderkrankungen

Ein Mangel kann neben den oben bereits genannten Ursachen auch bei bestimmten Erkrankungen auftreten. Dazu zählen:

  • gastrointestinale Störungen wie akute oder chronische Durchfälle
  • Erbrechen
  • eine schlechte Aufnahme (Malabsorption)
  • eine Teilentfernung des Dünndarms (Dünndarmresektion)
  • Nierenerkrankungen
  • chronischer Alkoholkonsum
  • Diabetes
  • Bluthochdruck

Überblick: Was verursacht Magnesiummangel?

  • eine unzureichende Zufuhr
  • eine verminderte Aufnahme
  • erhöhte Verluste
  • erhöhter Magnesiumbedarf

Mehr zu den Auswirkungen von Magnesiummangel finden Sie hier

Wer gehört zu den Risikogruppen für einen Magnesiummangel?

Einige Bevölkerungsgruppen entwickeln schneller einen Magnesiummangel als andere. So kann der individuelle Bedarf an Magnesium aufgrund einer Erkrankung deutlich höher liegen als der durchschnittliche Bedarf. In den Industrienationen zählen folgende Personenkreise zu den „klassischen“ Risikogruppen:

  • Menschen mit Schlafstörungen oder Stress
  • ältere Menschen
  • Blutdruck-Patienten
  • Sportler
  • Menschen, die harte körperliche Arbeit leisten
  • chronisch Kranke (z. B. Diabetiker)
  • Menschen mit gastrointestinalen Erkrankungen
  • Schwangere und Stillende
  • Alkoholabhängige

Magnesiummangel: Risikogruppen

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Menschen mit viel Stress

Magnesiummangel: Risikogruppen 1/5

Menschen mit viel Stress

Bei Stress ist der Magnesiumbedarf erhöht. Ein Grund: Der Körper bereitet sich auf eine Gefahrensituation vor – Angriff oder Flucht. Herzschlag und Atmung beschleunigen sich, der Blutdruck steigt und die Muskeln spannen sich an. Dieser Vorgang kostet reichlich Energie – und um Energie zu gewinnen, benötigt der Körper unter anderem Magnesium. Kurzfristig ist das in der Regel kein Problem. Bei Dauerstress kann es jedoch sein, dass man es nicht mehr schafft, den ständig erhöhten Bedarf zu decken. Dann kann schnell ein Magnesiummangel entstehen. Und: Wer einen Magnesiummangel hat, fühlt sich sogar noch leichter gestresst. Durchbrechen Sie diesen Teufelskreis, indem Sie sich bewusst Ruhe-Inseln im Alltag schaffen.

Tipp: Cashewnüsse oder Mandeln zählen nicht nur zu den magnesiumreichen Lebensmitteln – sie liefern auch eine Extra-Portion „Nerven-Vitamine“.

Ältere Menschen

Magnesiummangel: Risikogruppen 2/5

Ältere Menschen

Ältere Menschen sollten ganz besonders auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr achten. Denn ab einem Alter von 65 Jahren steigt das Risiko für einen Mangel an. Das liegt unter anderem daran, dass die Verdauungsfunktion nachlässt und verschiedene Nährstoffe dann schlechter aufgenommen werden können (sog. Resorptionsstörung). Im höheren Lebensalter lässt zudem oftmals der Appetit nach, sodass weniger gegessen wird. Zusätzlich kommt es häufiger zu Kauproblemen. Das hat zur Folge, dass ausgerechnet knackige, nährstoffreiche Kost wie frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Nüsse meist viel zu selten auf den Tisch kommen. So kann es zu Mangelzuständen kommen. Magnesium zählt dabei zu den besonders kritischen Nährstoffen.

Tipp: Bei Kauproblemen sind frisch zubereitete Obst- und Gemüsesäfte in der Regel die bessere, vitalstoffreichere Alternative als weichgekochtes Gemüse.

Schwangere und Stillende

Magnesiummangel: Risikogruppen 3/5

Schwangere und Stillende

Während der Schwangerschaft und Stillzeit besteht ein erhöhter Magnesiumbedarf. Werdende Mütter brauchen mehr von dem Mineralstoff, weil das Ungeborene mitversorgt werden muss. Zusätzlich werden größere Mengen des Mineralstoffs über die Nieren ausgeschwemmt. Schwangere benötigen daher 310 Milligramm Magnesium pro Tag. Bei Frauen, die jünger als 19 Jahre sind, sind es sogar 350 Milligramm. Stillende Frauen benötigen sogar noch mehr Magnesium: ca. 390 Milligramm täglich. Das liegt daran, dass sie einen guten Teil des Lebensminerals mit der Muttermilch an ihr Baby abgeben.

Erfahren Sie mehr zu Magnesium in Schwangerschaft und Stillzeit.

Tipp: Symptome für einen Magnesiummangel können unter anderem Verstopfung, verstärktes Schwangerschaftserbrechen oder nächtliche Wadenkrämpfe sein.

Sportler und Menschen, die schwer körperlich arbeiten

Magnesiummangel: Risikogruppen 4/5

Sportler und Menschen, die schwer körperlich arbeiten

Wer viel Sport treibt oder schwer körperlich arbeitet, schwitzt in der Regel auch viel und dadurch können größere Mengen an Mineralstoffen verloren gehen – darunter vor allem Magnesium. Werden die Verluste nicht ausgeglichen, kann es leicht zu einem Magnesiummangel kommen. Das kann sich durch Muskel- und Wadenkrämpfe, aber auch durch regelrechte Leistungstiefs zeigen.

Erfahren Sie hier mehr zu Wadenkrämpfen bei Sportlern.

Gut zu wissen: Sportler können Studien zufolge oft mehr Magnesium aus der Nahrung aufnehmen als Menschen, die keinen Sport treiben. Häufig reicht aber die zugeführte Menge dennoch nicht aus, um den erhöhten Bedarf zu decken. Kommt es zu einem Mangel, der durch die Ernährung nicht ausgeglichen werden kann, kann magnerot® CLASSIC N Abhilfe schaffen.

Chronisch Kranke

Magnesiummangel: Risikogruppen 5/5

Chronisch Kranke

Einige chronische Erkrankungen können einen Magnesiummangel nach sich ziehen – beispielsweise bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Zöliakie, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Nierenerkrankungen sowie Diabetes. Betroffene sollten daher auf eine gute Magnesium-Versorgung achten.

Was viele nicht wissen: Ein Magnesiummangel kann unter anderem auch die Funktion des Insulins beeinträchtigen. Das wiederum kann eine Insulinresistenz begünstigen und somit die Blutzuckereinstellung bei Diabetikern erschweren. In diesem Fall kann die Einnahme eines geeigneten Magnesiumpräparates sinnvoll sein. Fragen Sie am besten Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, ob Magnesium für Sie geeignet ist.

Lesen Sie hier ausführlich, in welchen Situationen ein erhöhter Magnesiumbedarf besteht und welche Personen zu den „klassischen“ Risikogruppen zählen.

Welche Lebensmittelinhaltsstoffe können die Magnesiumaufnahme hemmen?

Eine hohe Zufuhr von bestimmten Mineralstoffen über Nahrungsergänzungsmittel – dazu zählen Calcium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan und Zink – kann die Magnesiumaufnahme hemmen. Wenn Sie diese Mineralstoffe über die Nahrung aufnehmen, wird die Magnesiumaufnahme davon nicht beeinträchtigt. Auch zu viel Koffein und Alkohol kann die Magnesiumausscheidung über die Niere erhöhen und in der Folge zu Mangelerscheinungen führen.

Magnesiumräuber auf einen Blick

  • Kaffee und Schwarztee
  • Alkohol
  • Ballaststoffe und Phytate (z. B. in Getreide, Hülsenfrüchten)
  • Oxalate (z. B. in Spinat, Grünkohl, Süßkartoffeln)
  • Phosphat (z. B. in Wurst, Cola, Schmelzkäse, Fertiggerichten)
  • Calcium und Zink
Was sind die Symptome und Folgen eines Magnesiummangels?

Magnesiummangel: Symptome und Auswirkungen

Bereits bei einem etwas verringerten Magnesiumspiegel (unter 0,8 Millimol pro Liter im Blut) können sich erste Symptome eines Magnesiummangels bemerkbar machen. Da Magnesium an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt ist und mit anderen Mineralstoffen in Wechselwirkung steht, sind die hier genannten Symptome kein hundertprozentiger Beweis für einen Mangel, sie gelten aber als typische Anzeichen.

Erste Anzeichen für einen Magnesiummangel

Erste Folgen von Magnesiummangel können sein:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Müdigkeit
  • allgemeine Leistungsschwäche

Typische Symptome: Wenn Magnesium fehlt…

Typische Symptome: Wenn Magnesium fehlt…

Ein Magnesiummangel kann sich mit einer Vielfalt von Beschwerden im ganzen Körper bemerkbar machen. Besonders häufig sind jedoch die Muskeln betroffen.

Starker Magnesiummangel: Symptome im weiteren Verlauf

Mögliche Folgen von Magnesiummangel sind:

  • Muskelkrämpfe, vor allem Krämpfe in den Waden und Zehen
  • Überreizung der Muskeln, zum Beispiel Augenzucken, Lidzucken und Muskelzucken
  • plötzliche Verhaltensänderungen
  • Schwindel
  • Verspannungen am Nacken und an den Schultern
  • Schlafstörungen und Müdigkeit
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Verwirrtheit
  • niedrigere Körpertemperatur
  • ständige Erschöpfung
  • Magen-Darm-Beschwerden in Form von Verstopfung
  • kardiovaskuläre Symptome (z. B. Herzbeschwerden wie Herzrhythmusstörungen)
  • Taubheitsgefühle
  • ein Mangel an Calcium und Kalium

Jahrelanger Magnesiummangel: Mögliche Folgen

Langfristig kann jahrelanger Magnesiummangel zu einem hohen Blutdruck beitragen und eventuell auch eine Verkalkung der Blutgefäße begünstigen. In Fachkreisen wird zudem der Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Angina pectoris diskutiert.

Wie stellt eine Ärztin oder ein Arzt einen Magnesiummangel fest?

Viele Menschen leiden an einem Magnesiummangel, ohne dass sie es wissen. Doch bereits bei einem geringfügig reduzierten Spiegel (0,8 Millimol pro Liter im Blut) kann sich ein Mangel durch Symptome bemerkbar machen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann einen Magnesiummangel im Rahmen einer Blutuntersuchung feststellen. Vereinbaren Sie deshalb bei anhaltenden Symptomen einen Termin, um die Ursache für Ihre Beschwerden abzuklären und die richtige Behandlung zu besprechen.

Wie hoch ist mein täglicher Magnesiumbedarf und wie kann ich meine Magnesiumversorgung verbessern?

Was kann ich tun, um meine Magnesiumversorgung zu verbessern?

Zunächst einmal sollten Sie Ihren persönlichen Bedarf kennen. Er liegt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei Männern bei 350 Milligramm und bei Frauen bei 300 Milligramm pro Tag.

Tabelle Magnesiumbedarf: Empfohlene Schätzwerte pro Tag

Wie hoch Ihr täglicher Magnesiumbedarf ist, hängt von Faktoren wie dem Alter und Geschlecht ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat ihre Referenzwerte überarbeitet. Seit November 2021 gelten folgende neue Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr:

Magnesium: Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr für Jungen und Männer gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

AlterEmpfohlene Zufuhr in mg pro Tag
Erwachsene350
Kinder & Jugendliche
1–3 Jahre170
4–6 Jahre190
7–9 Jahre240
10–12 Jahre260
13–14 Jahre280
15–18 Jahre330
Säuglinge
0–4 Monate24
4–12 Monate80

Magnesium: Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr für Mädchen und Frauen gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

AlterEmpfohlene Zufuhr in mg pro Tag
Erwachsene300
Schwangere310
Stillende390
Kinder & Jugendliche
1–3 Jahre170
4–6 Jahre190
7–9 Jahre240
10–12 Jahre230
13–14 Jahre240
15–18 Jahre260
Säuglinge
0–4 Monate24
4–12 Monate80

Wichtig: Wenn Sie einen Mangel ausgleichen möchten, ist es nicht sinnvoll, den gesamten Tagesbedarf an Magnesium über Tabletten oder ähnliche Darreichungsformen zu decken. Schließlich liefert uns unsere Nahrung trotz einiger Verluste größere Mengen Magnesium.

Sie wollen noch mehr zum Thema erfahren. Hier geht es zu unserem Artikel „Wie hoch ist mein Magnesium-Tagesbedarf?“.

Magnesiummangel behandeln: So können Sie Ihre Magnesiumversorgung verbessern

Zunächst sollten Sie Ihren Magnesiumbedarf kennen bzw. ermitteln lassen (vgl. Tabellen oben). Im nächsten Schritt nehmen Sie Ihre Ernährung unter die Lupe. Besonders wichtig sind jetzt magnesiumhaltige Lebensmittel. Genügt das nicht, um Ihren Mangel auszugleichen, kann die Einnahme von geeigneten Magnesiumtabletten aus der Apotheke sinnvoll sein. Es ist wichtig, den Ursachen für Ihren Magnesiummangel auf den Grund zu gehen. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wie Sie Ihre Magnesiumwerte verbessern können.

Wie kann ich zu wenig Magnesium ausgleichen?

Wer nicht an Mangelerscheinungen leiden möchte, sollte darauf achten, dass er immer ausreichend mit Magnesium versorgt ist. Ist ein Magnesiummangel vorhanden, sollte er effektiv ausgeglichen werden. Aber Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Wie gut der Mineralstoff vom Körper aufgenommen wird, hängt entscheidend von der Rezeptur des Präparats und der Art der Magnesiumverbindung ab. Das belegt eine aktuelle Studie, bei der in einem Simulationsmodell des Magen-Darm-Trakts erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Magnesiumpräparaten festgestellt wurden. Während sich für das organische Salz Magnesiumorotat in magnerot® CLASSIC N eine hohe relative Aufnahmerate von bis zu 90 % zeigte, war sie bei Präparaten, die ausschließlich anorganisches Magnesiumoxid enthielten, niedriger.

Achtung: Magnesium nicht zu hoch dosieren

Ratsam ist es, eine nicht zu hohe Dosis Magnesium über den Tag verteilt einzunehmen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt, dass viele Nahrungsergänzungsmittel zu hoch dosiert sind. Das kann zu Durchfall führen. Am besten ist es, wenn Sie die Einnahme auf mehrere Tabletten oder andere Darreichungsformen pro Tag verteilen. Ein wohldosiertes, gut verträgliches Magnesiumpräparat ist das Arzneimittel magnerot® CLASSIC N.

Magnesiummangel vorbeugen und behandeln

Die beste Vorbeugung ist eine ausgewogene Ernährung. Falls Sie häufig unausgewogen essen und viel Kaffee trinken, kann bei Ihnen die Magnesiumzufuhr über die Nahrung nicht ausreichen. Das gilt in besonderem Maße für die Risikogruppen. Im Laufe der Zeit kann sich ein Magnesiummangel einstellen, den Sie mit hochwertigen Mineralstoffpräparaten ausgleichen können, zum Beispiel mit den Magnesiumtabletten von magnerot CLASSIC N. Die Tabletten nehmen Sie am besten auf nüchternen Magen mit etwas Wasser ein, da Getränke wie Kaffee die Aufnahme von Magnesium verringern können. Generell werden organische Magnesiumverbindungen – wie in magnerot® CLASSIC N enthalten – besser aufgenommen als anorganische.

Die besten Tipps bei Magnesiummangel

Diese Tipps haben sich bei Magnesiummangel bewährt:

  • Behalten Sie Ihren Magnesiumbedarf im Blick: Bei bestimmten Risikogruppen kann der Bedarf erhöht sein. Dazu zählen zum Beispiel Sportler, ältere Menschen und chronisch Kranke. Aber auch Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit benötigen unter Umständen eine Extraportion Magnesium. Achten Sie daher auf mögliche Symptome für einen Magnesiummangel wie Wadenkrämpfe oder Lidzucken.
  • Nehmen Sie täglich Magnesium auf: Achten Sie darauf, dass jeden Tag ausreichend Lebensmittel mit Magnesium auf Ihren Teller kommen. Verteilen Sie die Magnesiumzufuhr dabei auf mehrere Portionen: Essen Sie zum Beispiel zum Frühstück Joghurt mit einer Banane und Haferflocken, mittags ein leckeres Linsengericht, zwischendurch eine Handvoll Nüsse und abends einen Salat mit Blattspinat oder Mangold und Hühnerbrust.
  • Beachten Sie die Magnesium-Bioverfügbarkeit von Lebensmitteln: Nur etwa 30 % des Magnesiums aus Lebensmitteln werden tatsächlich vom Körper aufgenommen. Außerdem stecken heutzutage oft geringere Mengen des Mineralstoffs in unserer Nahrung als früher. Das liegt an den zunehmend magnesiumarmen Böden, bedingt zum Beispiel durch sauren Regen und zu intensive Nutzung. Hinzu kommt: Bei der Verarbeitung büßen unsere Speisen zusätzlich Magnesium ein. So kann es trotz magnesiumreicher Ernährung zu einem Magnesiummangel kommen.
  • Achten Sie auf weitere Nahrungsbestandteile: Wie gut Magnesium vom Körper aufgenommen wird, hängt auch von anderen Nahrungsbestandteilen ab. So können Calcium, Phytate und Ballaststoffe aus der Nahrung die Aufnahme von Magnesium in den Körper erschweren.
  • Meiden Sie Magnesiumräuber: Zu den klassischen Magnesiumräubern zählen vor allem Stress und Alkohol und hoher Kaffeekonsum. Bei Stress verbraucht unser Körper beispielsweise mehr Magnesium, sodass sich unser Bedarf erhöht. Wer sich dann noch einseitig ernährt, wie es viele von uns gerade in Stresssituationen tun, kann leicht einen Magnesiummangel entwickeln. Alkohol ist sogar doppelt problematisch, denn das Genussmittel hemmt die Magnesiumaufnahme und sorgt zusätzlich dafür, dass wir vermehrt Magnesium über die Nieren ausscheiden.
  • Bauen Sie Stress ab: Natürlich können wir Stress nicht gänzlich vermeiden. Wichtig ist, dass auf Phasen der Anspannung auch wieder Phasen der Entspannung folgen, denn nur so können wir wieder neue Energie tanken und in der nächsten Stresssituation wieder richtig durchstarten. Probieren Sie es einmal mit einer Entspannungsmethode wie der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson oder dem Autogenen Training. Auch Yoga kann beim Stressabbau helfen. Das Gute: Wenn Sie eine Entspannungsmethode einmal gelernt haben, können Sie sie immer und überall anwenden. So können Sie in der Mittagspause oder sogar zwischendurch bei der Arbeit für etwas Entspannung sorgen. Tipp: Sie haben keine Zeit für Yoga und Co.? Oft reicht es schon, an stressigen Tagen eine schnelle Runde um den Block zu drehen.
  • Bedenken Sie Medikamente und Erkrankungen: Bestimmte Arzneimittel (z. B. einige Antibiotika [sog. Fluorchinolone], Entwässerungstabletten und Abführmittel) sowie einige Erkrankungen (beispielsweise des Magen-Darm-Trakts und der Nieren) können einen Magnesiummangel begünstigen. Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat.
  • Konsultieren Sie im Zweifel Ihre Ärztin oder Ihren Arzt: Sind Sie sich nicht sicher, ob bei Ihnen ein Magnesiummangel vorliegt? Typische Symptome sind zum Beispiel Muskel- und Wadenkrämpfe, Muskelschwäche und Muskelzucken. Häufig zuckt beispielsweise das Augenlid. Aber auch weitere Beschwerden können bei einem Magnesiummangel auftreten, zum Beispiel Zittern, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Händen und Füßen, Magen-Darm-Probleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen und Schwindel. Viele dieser Probleme können aber auch ein Anzeichen für andere Erkrankungen und Mangelzustände sein. Daher sollten Sie im Zweifel immer Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat fragen, um feststellen zu lassen, ob ein Magnesiummangel vorliegt oder ob eine andere Ursache hinter Ihren Beschwerden steckt.

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magnerot® CLASSIC N ermöglicht eine sanfte und zugleich effiziente Behandlung von Muskel- und Wadenkrämpfen bei Magnesiummangel. Es dient zudem der Prävention eines Magnesiummangels bei erhöhtem Bedarf. Die Vorteile von magnerot® CLASSIC N im Überblick:

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  • effektive und sanfte Therapie von Muskel- und Wadenkrämpfen bei Magnesiummangel
  • hilft, die Muskeln zu entspannen, und unterstützt die Muskelfunktion
  • für Diabetiker geeignet
  • gluten- und gelatinefrei
  • rezeptfrei in der Apotheke erhältlich
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Mehr über magnerot® CLASSIC N erfahren Sie hier.

Wozu dienen Magnesiumtabletten und wie verbreitet sind sie in Deutschland?

Wofür sind Magnesiumtabletten gut?

Eine gute Versorgung mit Magnesium hat zahlreiche Vorteile.

Magnesium trägt bei

  • zur Reduzierung von Müdigkeit und Ermüdung,
  • zu einem normalen Energiestoffwechsel,
  • zu einer normalen Muskelfunktion,
  • zur normalen Funktion des Nervensystems,
  • zur Erhaltung gesunder Knochen,
  • zu einer normalen Proteinsynthese
  • und zur reibungslosen Zellteilung.

Wie viele Menschen nehmen in Deutschland Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium?

Magnesium liegt auf der Liste der meistergänzten Mineralstoffe auf dem ersten Platz. 59,2 % der Befragten greifen zu Produkten mit Magnesium, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und des Marktforschungsinstituts Growth from Knowledge (GfK). An zweiter Stelle steht Calcium (37 %), gefolgt von Zink (33,6 %).

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  • 1 Blancquaert L, Vervaet C, Derave W. Nutrients. 2019;11(7): 1663. * aus Labor-Freisetzungstest
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Quellen:
  • Leitzmann et al.: Ernährung in Prävention und Therapie, 3. Auflage, 2009.
  • Gröber et. al.: Magnesium in Prevention and Therapy. In: Nutrients 7/2015, S. ‍8199-8226.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: https://www.fitimalter-dge.de/mehr-wissen/ernaehrung-im-alter/potentiell-kritische-naehrstoffe (zuletzt aufgerufen am 23.01.2024)
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: https://www.fitimalter-dge.de/mehr-wissen/ernaehrung-im-alter/potentiell-kritische-naehrstoffe/koerperliche-veraenderungen-im-alter (zuletzt aufgerufen am 23.01.2024)
  • Saur: Magnesium und Sport. In: Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 1/2004, S. 23f.
  • Vormann: Magnesium – ein bedeutender Mineralstoff für Prävention und Therapie. In: Ernährungs Umschau 12/2008, S. 726-731
  • Max Rubner-Institut (MRI) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Nationale Verzehrsstudie II, 2008. URL: https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf (letzter Abruf 12.10.2023)
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Magnesium, Online-Information. URL: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/?L=0, 2002 (letzter Abruf 04.09.2023).
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ausgewählte Fragen und Antworten zu Magnesium, Online-Information. URL: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-magnesium/ (letzter Abruf 04.09.2023).
  • Marquardt, Maria: Ernährungsphysiologie der Nahrungsmittel. Lehmanns Media, 2014.
  • Barbagallo M, Veronese N, Dominguez LJ. Magnesium in Aging, Health and Diseases. Nutrients. 2021 Jan 30;13(2):463.
  • Lebensmittelverband Deutschland: Nahrungsergänzung mit Magnesium, Online-Information. URL: https://www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/nahrungsergaenzung-naehrstoffe/nem-magnesium, 2021 (letzter Abruf 04.09.2023).
  • Leibniz Universität Hannover: Studie zu Nahrungsergänzungsmitteln untersucht Konsumverhalten, Online-Information. URL: https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/presseinformationen/detail/news/verbraucher-risikobewusster-als-erwartet/, 2015 (letzter Abruf 04.09.2023).
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